Ceremonial Grade Matcha: Bedeutung, Unterschiede & Zubereitung

Bambus-Matchabesen mit BAETTER Monogramm auf einem Streifen leuchtend grünem Matcha

Ceremonial Grade ist die Bezeichnung für Matcha der höchsten Qualitätsstufe: junge, im Schatten gewachsene Teeblätter, die langsam auf Steinmühlen zu einem feinen, leuchtend grünen Pulver vermahlen werden. Er schmeckt mild, weich und mit wenig Bitterkeit. Der Begriff ist allerdings nicht gesetzlich geschützt. Deshalb zeigen wir dir, woran du gute Qualität wirklich erkennst und wie du Matcha richtig zubereitest.

Kurz und knapp

  • Ceremonial Grade steht für die höchste Matcha-Qualitätsstufe, ist aber kein gesetzlich definierter Begriff.
  • Gute Qualität erkennst du an leuchtend grüner Farbe, feinem Pulver, frischem Duft und mildem Geschmack.
  • Klassisch zubereitet: ½ bis 1 Teelöffel Matcha, 60 bis 80 ml Wasser mit 70 bis 80 °C, mit dem Chasen schaumig aufschlagen.
  • Derselbe Matcha eignet sich auch für Latte und Iced Matcha.

Was bedeutet Ceremonial Grade?

Der Begriff stammt aus der japanischen Teekultur. Matcha für die Teezeremonie wird pur getrunken, deshalb muss er besonders mild, fein und aromatisch sein. Hergestellt wird er aus Tencha: Teeblättern, die in den Wochen vor der Ernte im Schatten wachsen, meist rund drei bis vier Wochen. Durch die Beschattung bilden die Pflanzen mehr Chlorophyll und Aminosäuren wie L-Theanin. Die Blätter werden dunkelgrün und der Geschmack weicher.

Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet und von Stielen und Blattadern befreit. Danach mahlt eine Steinmühle sie extrem langsam zu Pulver, in der Regel nur wenige Dutzend Gramm pro Stunde. Dieses schonende Mahlen sorgt für die samtige Feinheit.

Vom Teeblatt zum Matcha-Pulver Vier Schritte: Beschatten, Ernten, Dämpfen und Trocknen, auf Steinmühlen mahlen.1Beschatten3 bis 4 Wochen2Erntenjunge Blätter3Dämpfenund trocknen4Mahlenauf Steinmühlen
Vom Teeblatt zum Matcha-Pulver in vier Schritten.

Wichtig zu wissen: Ceremonial Grade ist ein Qualitätsbegriff aus dem Marketing und nicht gesetzlich definiert. Es gibt keine amtliche Stelle, die vergibt, wer sich so nennen darf. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Details.

Woran erkennst du guten Matcha?

  • Farbe: Gute Qualität leuchtet frisch und satt grün. Wirkt das Pulver gelblich, braun oder stumpf, ist es oft älter oder von geringerer Qualität.
  • Feinheit: Das Pulver fühlt sich zwischen den Fingern wie Puder an, nicht körnig.
  • Duft: Frisch, grünlich und leicht süßlich. Muffiger oder heuartiger Geruch ist ein schlechtes Zeichen.
  • Geschmack: Weich und rund mit Umami-Note. Starke Bitterkeit kann auf geringere Qualität oder zu heißes Wasser hinweisen.
  • Angaben: Herkunft, Verarbeitung und Zutatenliste sollten klar benannt sein. Lichtgeschützte, luftdichte Verpackung hält das Aroma frisch.

BAETTER Matcha stammt aus Japan, ist handgepflückt und wird auf traditionellen Steinmühlen gemahlen. Beim Matcha Pure besteht die Zutatenliste aus genau einer Zutat: Matcha-Pulver aus Japan.

Ceremonial, Premium, Culinary: die Unterschiede

Anbieter nutzen meist drei Stufen. Die Grenzen sind fließend und die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Marke. Als Orientierung hilft diese Übersicht:

Typische Einordnung. Die Begriffe sind nicht standardisiert.
Stufe Geschmack Farbe Dafür eignet er sich
Ceremonial Grade mild, weich, Umami leuchtend grün pur mit Chasen, auch für Latte
Premium / Daily Grade etwas kräftiger grün Latte, Smoothies, tagtäglicher Genuss
Culinary Grade herber, kräftig eher olivgrün Backen und Kochen

Ceremonial Grade ist also nicht automatisch „besser“ für jeden Zweck. Zum Backen reicht Culinary Grade, und für pure Genussmomente lohnt sich die höchste Stufe.

Matcha zubereiten: Schritt für Schritt

Du brauchst eine Schale (Chawan), einen Bambusbesen (Chasen) und am besten ein feines Sieb.

  1. Abmessen und sieben: ½ bis 1 Teelöffel Matcha (etwa 1 bis 2 g) durch das Sieb in die Schale geben. So entstehen keine Klümpchen.
  2. Aufgießen: 60 bis 80 ml heißes, nicht kochendes Wasser (70 bis 80 °C) dazugießen. Zu heißes Wasser macht Matcha bitter.
  3. Aufschlagen: Mit dem Chasen in schnellen W-Bewegungen aus dem Handgelenk etwa 15 bis 20 Sekunden schlagen, bis feiner Schaum entsteht.
  4. Genießen: Direkt trinken, solange der Schaum frisch ist.

Ohne Chasen funktioniert auch ein kleiner Milchaufschäumer oder ein Shaker.

Matcha Latte und Iced Matcha

Für einen Matcha Latte reißt du zuerst eine kleine Paste an: Matcha mit etwa 30 bis 40 ml warmem Wasser glatt rühren oder aufschlagen. Dann mit 150 bis 200 ml warmer, aufgeschäumter Milch deiner Wahl auffüllen. Für Iced Matcha gibst du die Paste in ein Glas mit Eiswürfeln und füllst mit kalter Milch oder Wasser auf. Die Paste zuerst anzurühren ist der einfachste Trick gegen Klümpchen.

BAETTER Matcha kommt ohne zugesetzten Zucker aus. Wie süß dein Getränk wird, entscheidest du selbst. Mehr Ideen für dein tägliches Ritual findest du in unserem Artikel Kollagen in Matcha einrühren.

Welcher BAETTER Matcha passt zu dir?

  • Pure: pur und klar, der Einstieg für alle, die den reinen Matcha-Geschmack mögen.
  • Peach: fruchtig und leicht, am schönsten über Eis.
  • Pistachio: cremig und nussig, weich und rund.
  • Cinnamon Bun: warme Zimt-Note für gemütliche Stunden.
  • Chocolate: dunkle Schoko-Note für den Dessert-Moment.

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Häufige Fragen zu Ceremonial Grade Matcha

Was bedeutet Ceremonial Grade bei Matcha?

Ceremonial Grade bezeichnet Matcha der höchsten Qualitätsstufe. Er wird aus jungen, beschatteten Teeblättern hergestellt, auf Steinmühlen sehr fein vermahlen und schmeckt mild und weich. Der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt, deshalb helfen Farbe, Feinheit, Duft und Herkunftsangaben bei der Einschätzung.

Ist Ceremonial Grade Matcha besser als Culinary Grade?

Er ist milder und feiner und deshalb ideal zum puren Trinken. Culinary Grade ist kräftiger im Geschmack und für Backen und Kochen völlig ausreichend. Welcher besser ist, hängt also vom Einsatz ab.

Wie viel Matcha brauche ich pro Tasse?

Für die klassische Zubereitung reichen ½ bis 1 Teelöffel (etwa 1 bis 2 g) auf 60 bis 80 ml Wasser. Für einen Latte verwendest du die gleiche Menge und füllst mit 150 bis 200 ml Milch auf.

Wie heiß darf das Wasser für Matcha sein?

Ideal sind 70 bis 80 °C. Kochendes Wasser lässt Matcha bitter schmecken und nimmt ihm sein feines Aroma.

Wie lagere ich Matcha richtig?

Luftdicht, dunkel und kühl, am besten in der gut verschlossenen Dose. Licht, Luft und Wärme lassen Farbe und Aroma schneller nachlassen. Beachte außerdem das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.

Enthält Matcha Koffein?

Ja, Matcha enthält Koffein und die Aminosäure L-Theanin. Wie viel Koffein in deiner Tasse landet, hängt von der Menge ab. Wenn du empfindlich auf Koffein reagierst, starte mit einer kleineren Portion. In Schwangerschaft und Stillzeit besprich deine Koffeinmenge bitte mit deiner Ärztin oder Hebamme.